Schon bei der Ankunft in Severin Sea Lodge beginnt die Reise mit diesem typischen Gefühl von tropischer Gelassenheit. Zwischen Palmen, weißen Sandwegen und dem warmen Indischen Ozean im Hintergrund fällt es leicht, den Alltag sofort hinter sich zu lassen. Die Tage starten mit dem Rauschen der Wellen und dem ersten Kaffee mit Blick aufs Meer. Noch wirkt alles ruhig, doch das Abenteuer wartet bereits.
Die Weiterfahrt ins Landesinnere führt in eine völlig andere Welt: den Tsavo West National Park. Im Severin Safari Camp Tsavo West angekommen, ändert sich die Atmosphäre schlagartig – statt Meeresrauschen hört man nun das Zirpen der Grillen und das ferne Brüllen von Wildtieren. Die Pirschfahrten beginnen im Morgengrauen: Elefantenherden ziehen durch die rote Erde und Giraffen bewegen sich elegant durch die Akazienlandschaft.
Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch an den Wasserstellen, etwa bei den Quellen von Mzima Springs. Hier kann man die massigen Körper der Nilpferde beinahe schwerelos durchs Wasser gleiten sehen – ein faszinierender Kontrast zu ihrer sonst eher behäbigen Erscheinung an Land.
Die Rückreise aus der Wildnis des Tsavo West National Park zurück an die Küste fühlt sich fast wie ein Übergang zwischen zwei Welten an. Nach den letzten Eindrücken aus dem Severin Safari Camp geht es früh am Morgen zur Bahnstation. Die Fahrt mit dem Madaraka Express ist dabei weit mehr als nur ein Transfer. Kaum setzt sich der Zug in Bewegung, ziehen die Landschaften Kenias wie ein lebendiges Panorama am Fenster vorbei: rote Erde, weite Ebenen, vereinzelte Akazienbäume. Mit etwas Glück entdeckt man sogar aus dem Zug heraus Tiere – Elefanten in der Ferne oder Antilopen, die kurz aufblicken, bevor sie im Busch verschwinden.
Langsam verändert sich die Umgebung. Die trockene Savanne wird grüner, dichter, tropischer. Diese Zugfahrt ist nicht nur eine bequeme Verbindung, sondern ein leiser, stimmungsvoller Abschied von der Savanne – und gleichzeitig die perfekte Überleitung zurück ans Meer, diesmal ins Leopard Beach Resort & Spa. Hier trifft Komfort auf Natur, und die Erlebnisse aus der Savanne scheinen fast surreal, während man wieder den warmen Sand unter den Füßen spürt. Doch auch hier wartet noch ein kleines Abenteuer: eine Radtour durch von Diani Beach – allerdings nicht bei Sonnenschein, sondern im strömenden Regen. Die Wege werden matschig, die Kleidung durchnässt, doch genau das macht den Moment unvergesslich. Kinder winken lachend am Straßenrand, und trotz des Regens liegt eine besondere Leichtigkeit in der Luft.
Ein weiteres Highlight ist der Ausflug nach Chale Island. Die kleine Insel wirkt wie ein verstecktes Paradies: türkisfarbenes Wasser, Mangrovenwälder und eine fast meditative Ruhe. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Beim Blick über die Lagune wird klar, wie vielfältig Kenia ist – von wilder Savanne über lebendige Küstenorte bis hin zu stillen Inseln.
Diese Reise verbindet Gegensätze auf einzigartige Weise: Abenteuer und Entspannung, Hitze und Regen, Wildnis und Luxus. Und genau darin liegt ihr Zauber.
Kenia - jetzt wird´s wild!
Luxus auf 390 qm
Ein Urlaubsstart mit drei Übernachtungen in der Residence Pool Villa im Hotel Leopards Beach Resort & Spa am Diani Beach.
Ausgestattet mit 3 Schlafzimmern und eigenem Pool im privaten Garten bietet die Villa gerade für große Familien den idealen Urlaubskomfort.
Das Hotel liegt direkt am Strand und bietet jede erdenkliche Annehmlichkeit.
Jetzt wird’s wild!
Wirklich aufregend wurde es, als es ab Tag 4 auf Safari ging! Unser Fahrer Patterson von D.M. Safari & Tours holte uns direkt vom Hotel ab.
Unser erster Stopp was das kleine Salt Lick Resort. Untergebracht waren wir in der Sarova Salt Lick Game Lodge – ein wahr gewordener Traum!
Schon bei der Fahrt zur Lodge begrüßten uns die ersten Giraffen und Zebras. Ganze Vogelschwärme schienen nur auf unsere Ankunft gewartet zu haben. Von den Zimmern, die sich in riesigen Pfahlbauten befanden, hatten wir einen direkten Blick auf das Wasserloch. Dort tummelten sich bei unserer Anreise auch schon die Elefanten.
Auf der ersten Pirsch kamen wir aus dem Staunen über die Tiervielfalt gar nicht mehr heraus.
Beim Abendessen leisteten uns wieder „unsere“ Elefanten Gesellschaft, welche wir direkt von unserem Tisch heraus beobachten konnten.
Am nächsten Tag ging es für 2 Tage weiter nach Tsavo East in das Sentrim Tsavo Camp. Hier waren wir etwas einfacher, aber mindestens genauso charmant, in großen feststehenden Zelten untergebracht.
Bei mehreren Pirschfahrten haben wir alles sehen können, was das Reservat zu bieten hatte: Löwen in allen möglichen Lebenslagen, Herden von Zebras, Giraffen und allen erdenklichen Arten von Gnus und Antilopen. Und dann natürlich: die Elefanten! Ich werde mein Leben lang das Gefühl in mir tragen, als eine Herde mit 25 Elefanten in jeder Größe direkt vor unserem Auto die Straße gequert hat. Das Knistern des Grases, das Prusten, Schnaufen, Ohrenschlackern – diese einzigartige Geräuschkulisse war der bewegendste Moment der ganzen Reise. Und als die Herde an uns vorüber war, drehte sich der am Ende schreitende Jungbulle noch einmal zu uns um. Ein richtiger Gänsehautmoment – im positivem Sinne.
Um die vielen Eindrücke verarbeiten zu können, haben wir noch drei weitere Nächte im Leopards Beach verbracht.
Ich kann nur sagen, mein Herz und meine Seele waren voll von dem Glück über das Erlebte.
Auch wenn es nur eine kurzer Eindruck in die reiche Tierwelt Afrikas war, so wird mir diese Reise mit Sicherheit besonders in Erinnerung bleiben
Zurück auf Korfu
Zwanzig Jahre ist es her, dass ich zuletzt die Insel Korfu besucht habe. Deshalb war es nun endlich wieder an der Zeit – diesmal mit der ganzen Familie. Vom Flughafen aus haben wir gleich einen Mietwagen genommen – das macht das Reisen mit drei ungeduldigen Teenagern etwas entspannter. Untergebracht waren wir im Lux me Grecotel Dassia Bay in einem Familienzimmer und einem Einzelzimmer.
Zur Besuch bei der Kaiserin
Die ersten beiden Tage wurde unter Palmen am Strand gechillt – denn hier findet jeder ein halbschattiges Plätzchen am Strand, wo es sich den ganzen Tag herrlich auf der Liege lümmeln lässt. Doch wenn man schon so weit fliegt, muss man sich ja auch etwas von der Gegend ansehen und der Mietwagen stand bereits wartend vor der Tür. Unser erster Halt war das Achillion – lange Zeit als Wohnsitz der Kaiserin Sissi, welche diese traumhafte Insel auch sehr liebte. Auf dem Rückweg gab es Erfrischungen im Café Nisos. Bei leckeren Waffeln hatten wir den perfekten Blick auf die Start und Landebahn von Korfu, was durchaus ein spektakuläres Erlebnis ist!
Als besonders schön haben wir alle die Gassen in der Altstadt von Korfu empfunden. Ein Besuch des Katells ist zwar eine schweißtreibende Angelegenheit, verschafft einem aber einen fantastischen Ausblick über die Stadt und den Hafen.
Action! Action!
Der Rest des Urlaubs wurde actionreich gestaltet: ob Aquaaerobic, Stand Up-Paddling, Kanufahren, Jetski oder mein persönlicher Favorit „The Flying Fish“ - wir haben viel ausprobiert. An Land gab es Volleyball und Fussball, aber bei Temperaturen von über 35 °C hielten wir uns lieber am Wasser auf.
Einfach lecker!
Im Hotel gab es neben dem Buffetrestaurant tolle A la carte Restaurants, welche wir alle durchprobiert haben. Der Asiate erhielt dabei von uns allen am meisten Zuspruch.
Für Weinliebhaber empfehle ich das kostenlose Wine-Tasting. Der hoteleigene Sommelier kennt sich bestens aus und geht auch auf die eigenen Vorlieben ein und die Auswahl an erlesenen Weinen die man probieren kann ist riesig.
In Reykjavik findet man ein quirliges Nachtleben und tolle Restaurants. Doch schon wenige Kilometer außerhalb taucht man ein in eine Landschaft, in der man sich gut vorstellen kann, dass hinter dem nächsten Felsvorspung Elfen oder Trolle ihre Heimat haben.
Besonders empfehle ich den Nationalpark Thingvellir, dort wo die Kontinentalplatten Eurasiens und Nordamerikas aufeinanderfriften. Nicht viel weiter entfernt kommt man zum Strokkur-Geysir, der regelmäßg alle paar Minuten seine Fontäne in die Luft schießt oder zum laut donnernden Gulfoss-Wasserfall.
Mein absoluter Tipp ist das Thermalbad in Laugarvatn: es ist viel kleiner als die bekannte blaue Lagune, aber bei weitem nicht so touristisch. Und wenn es einem nach der Sauna oder einem Bad in bis zu 42°C warmen Wasser mal zu warm geworden sein sollte, der kann sich in die Fluten des angrenzenden Sees stürzen.
Ich kann Dir noch viele weitere interessante Tipps rund um Deine Island-Reise geben. Ruf mich an oder schreib einfach eine Mail - ich freue mich!